Rente bleibt die Stütze des Alters
15.Februar 2009
Die absolute Mehrheit der deutschen Senioren bezieht ihre Einkünfte nach wie vor aus der gesetzlichen Rente. Im Westen sind es fast dreiviertel aller Ruheständler, im Osten beinahe alle.
Somit bleibt die gesetzliche Rentenversicherung nach wie vor die wichtigste Absicherung für das Alter, und zwar mit deutlichem Vorsprung zu allen anderen Vorsorgemaßnahmen. Diese Daten entstammen dem aktuellen Alterssicherungsbericht für das vergangene Jahr. In diesem Papier werden alle möglichen Formen von Alterseinkünften erfasst und miteinander verglichen, insbesondere ihre Gewichtung untereinander.
Sieht man die Alterseinkünfte einmal gesamtdeutsch an, ohne nach Ost und West zu unterscheiden, sind es knapp neunzig Prozent aller Personen im Rentenbezugsalter, die eine gesetzliche Rente beziehen. Der durchschnittliche Betrag, den ein verrentetes Ehepaar im Westen im letzten Jahr erhielt, lag bei immerhin fast zweitausendvierhundert Euro, im Osten bei knapp zweitausend. Wer allein lebt erhält im den alten Bundesländern knapp eintausenddreihundert, in den neuen unwesentlich weniger, nämlich knapp eintausendzweihundert Euro Rente.
An Bedeutung gewinnt die betriebliche Altersversorgung. Über zwanzig Prozent aller Beschäftigten haben mittlerweile Anspruch auf eine Betriebsrente beziehungsweise Zusatzversorgung; dass sind über siebzehn Millionen Personen Das bedeutet, dass über sechzig Prozent aller Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis inzwischen zusammen mit dem Chef fürs Alter sparen.
Artikel gespeichert unter: Altersvorsorge
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